Der Acker- und Pflanzenbau erfolgt standortgerecht. Die Besonderheiten der ertragreichen Bördeböden und die Anforderungen der leichten, lehmigen bis sandigen Flächen, werden durch Maßnahmen des Integrierten Pflanzenbaus in Kombination mit moderner Landtechnik berücksichtigt. Von der Bodenbearbeitung über die Düngung bis hin zum Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in einer mehrgliedrigen Fruchtfolge werden sowohl die ökonomischen als auch die ökologischen Ziele erreicht. Im Rahmen der EU- Förderrichtlinien sind 7% der Ackerfläche, vorwiegend an den Waldrändern, längerfristig als ökologische Vorrangfläche aus der Bewirtschaftung genommen. Hier hat sich eine dem ungenutzten Boden entsprechende Flora herausgebildet, die einer Vielzahl von Insekten, Singvögeln und Kleintieren herausragende Rückzugsräume bietet. Gleichzeitig dienen diese Streifen als Brücken zwischen den Randsäumen des Waldes und den Ackerflächen. Feldgehölze und Wiesen, sowie Hecken an ehemaligen Hausgärten, führen zu einem abwechslungsreichen Landschaftsbild, dass es zu erhalten gilt. Die Naturschutzgebiete Wellenberge und Wehrberge liegen malerisch an den Ackerflächen.
Hilfreich für die Vermarktung von Getreide und Raps ist der nahegelegene Mittellandkanal mit einem der dafür größten Umschlagplätze Europas.